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Silvester in Sydney

Das größte Event des Jahres konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen – Neujahr in Sydney. Während meine Schwester gemütlich im Wasserpark in Bateau Bay bleiben wollte um dort ins neue Jahr zu starten, fuhren Daniel, Calvin und Ich mit vielen anderen Wasserpark-Mitarbeitern nach Sydney um dort zusammen mit Fynn und Lennard auf das wohl bekannteste Feuerwerk der Welt zu warten. Es versprach gut zu werden, auch wenn wir am 31. noch arbeiten mussten und uns die Zeit davon lief.

Unsere Sachen schnell gepackt, mit dem Wagen zur Bahnhaltestelle. Tiefgarage zu niedrig. Der Zug sollte in 5 min ankommen. Panik. Zum Glück waren es nur Kanister auf dem Dach, die wir abschnallen mussten um dann doch parken zu können, aber das dauerte dann auch noch seine paar Minuten. Sprintend kamen wir dann durch die Station gelaufen, das Ticket gerade so rechtzeitig gekauft und den Zug auf die Sekunde bekommen. Hektik war für uns schon Alltag, doch gerade an Silvester brauchten wir diesen Alltag einmal nicht.

Im Endeffekt ist aber alles gut gelaufen und heil fassten wir Fuß in Sydney, trafen auf Fynn und Lennard und suchten uns einen guten Platz, um das Feuerwerk genießen zu können. Nach etwas längerer Suche fanden wir schließlich ein nettes Plätzchen zwischen den Häuserblogs, welches uns eine gute Sicht auf das Opera House bot und von wo wir auch den Großteil der Harbour Bridge gut im Blick hatten.

Eine kurze Flugeinlage eines Segelflugzeugs und ein Feuerwerk um 21.00 Uhr gaben schon einmal im Vorfeld einen Eindruck, was uns zu erwarten hatte. Wir begaben uns dann kurz vor Mitternacht an einen anderen Ort, von dem man die komplette Harbour Bridge aus sehen konnte.

12 Minuten hielt das Feuerwerk an. Jede Minute entsprechend eines Monats des Jahres. Spektakulär war es allemal, doch begeistern konnte mich die Veranstaltung an sich mehr, nicht nur die Show. Vielleicht hat man auch einfach zu hohe Erwartungen, aber mir persönlich hat das gewisse etwas gefehlt – das, was das Feuerwerk hätte einzigartig werden lassen können. So war es an sich sehr schön und man sollte es auch einmal live miterlebt haben, dennoch gingen die 12 Minuten sehr schnell vorbei und wir machten uns nach einiger Zeit auch schon wieder auf den Rückweg.

Wir hatten unseren Spaß, An- und Abfahrt haben super funktioniert und voller Erschöpfung, aber auch zufrieden, kamen wir wieder in Bateau Bay an. Dort erwartete uns Kristin mit einer freudigen Nachricht. Kurz nach Mitternacht hatte sie die Mitteilung bekommen, dass ihr Ausbildungsplatz für die Zukunft gesichert sei. Wir hatten also wirklich alle einen guten Start in das neue Jahr.

2015 beginnt in Australien.

Bis dahin, Euer Jannik
1.1.15 06:44


Weihnachten in Sydney

Nach unserem Kurztrip von Melbourne nach Sydney bereiteten wir uns auf ein Weihnachtsfest vor, das alles andere als gewohnt werden sollte. Kurz überlegten wir am Strand einen kleinen Baum aufzustellen - das wohl klischeehafteste Bild zu schießen, welches man an Weihnachten in Australien überhaupt schießen kann und im Anschluss den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Da jedoch das Wetter nicht ganz mitspielen wollte, änderten wir unseren Plan auf schick essen und abends feiern gehen.

Darf man PizzaHut als ein „schickes“ Restaurant bezeichnen? Wenn ja, dann sind wir nachmittags wie geplant in ein schickes Restaurant gegangen und haben uns eine Pizza munden lassen. Vielleicht nicht ganz so traditionell wie man es von Zuhause gewohnt ist, dennoch konnten wir uns alle damit halbwegs zufrieden geben. Immerhin hatten wir einen gefüllten Magen und waren danach bereit uns in eines der vielen Lokale Sydneys zu begeben.

Schlendernd wanderten wir also durch die Straßen Sydneys, sahen sogar einen „Weihnachtsbaum“ und konnten noch ein schönes Erinnerungsfoto schießen bevor die Suche nach einer Bar begann.



Dieser Moment war wohl der weihnachtlichste des Tages, selbst wenn uns das zu der Zeit nicht aufgefallen ist. Wie schon in der Weihnachtsgeschichte wanderten wir von Tür zu Tür um an einem Ort einzukehren und den Abend dort zu verbringen, jedoch blieben uns die meisten Türen verschlossen. Die Bars, in denen man ein unvergleichliches Ambiente geboten bekommen hätte, waren alle geschlossen und so mussten wir lange nach einer passenden gemütlichen Taverne Ausschau halten, bis wir letztendlich an einer kleinen mexikanischen Bar ankamen, die nur durch ein ebenso passend kleines Neonschild in der nächtlichen grauen Masse Sydneys auffiel.

Mexico also. Nach unserer Suche sind wir an einem Ort angekommen, der jegliches Weihnachtsfeeling verblassen ließ. Die Gedanken an ein familiäres Weihnachten kamen auf. Wir merkten gerade in dieser Situation, wie schön Weihnachten in Deutschland ist und wie merkwürdig und vor Allem ungewohnt sich Weihnachten in Australien anfühlt. Wir versuchten natürlich trotzdem das Beste daraus zu machen, also tranken wir in unserer gemütlichen Runde Cocktails und machten uns kurzerhand zur SideBar auf, der einzige Club in Sydney, der am 24. geöffnet hatte.

Und genau diese Tatsache führte dazu, dass wir gar nicht erst zum Tanzen kamen. Der Eingang belagert von wartenden Menschen, der Ausgang vollkommen leer. Kein Durchkommen für uns, kein Tanzen für uns.



Ein Moment der Verzweiflung führte uns zu der Entscheidung eine Tanzbar aufzusuchen. Auch wenn wir dort nicht lange am Tanzen waren, es hat für die kurze Zeit Spaß gemacht und von unserem Weihnachtsabend konnte noch all das gerettet werden, was zu retten war.

Deutsche in Australien haben es an Weihnachten nicht leicht – das haben wir am 24. gelernt. Für Australier fängt das Fest erst am 25. richtig an und deshalb ist das Angebot an Festmöglichkeiten begrenzt. Zurückblickend lässt sich dennoch sagen dass wir aus unserer Situation Spaß herausschlagen konnten, wenn auch die Tradition darunter leiden musste. Doch ganz ehrlich – wo soll Weihnachten auch schöner und traditioneller als in Deutschland sein. In Australien, so viel können wir sagen, sicher nicht

Euer Jannik
26.12.14 01:57


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