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The Great Ocean Walk (Part 1)

Kaum hat man eine Woche kein Internet, bricht das Blog schreiben erstmal ab. Logisch. Aber trotz dieser Abschottung von der Außenwelt, vielleicht gerade deswegen, hatten wir eine unfassbar gute Woche, denn der Great Ocean Walk ist eine der besten Aktivitäten Australiens.

An dem Tag vor Reisebeginn haben wir noch schnell alles gekauft was das Camperherz höher springen lässt. Von Zelt bis Campingkocher, wir mussten noch ziemlich viel Ausrüstung und Essen besorgen und haben unser beschauliches Backpacker-Inventar gefühlt verdoppelt. Zum Glück konnten wir einiges im Hostel in Melbourne stehen lassen und unsere Reise mit den nötigsten Dingen beginnen.

Gleich am ersten Tag unserer 6-tägigen Wanderung wurde uns schnell klar, dass die beinahe 100 km lange Strecke kein Zuckerschlecken werden würde. Von Apollo Bay aus, dem eigentlichen Startpunkt des Great Ocean Walks (GOW), wurden wir nach Blanket Bay gefahren. Schon auf der Fahrt durften wir unseren ersten Koala sehen, der gemütlich mit seinem Baby im Arm in einem Eukalyptusbaum hing und auf den Blättern herumkaute – faszinierende Tiere.



Gegen Mittag fing das Wandern an. Die volle Beladung hat uns Anfangs etwas zu schaffen gemacht, weil wir dann doch sehr viel Gepäck dabei hatten. So gehört sich das für unerfahrene „Hiker“. Nach nur kurzer Zeit stießen wir in einem Waldabschnitt auf weitere Koalas. Die meisten Koalas starren dich einfach nur an, wir sind wohl für die Tiere nicht ganz so spannend gewesen wie sie für uns. Über Stock und Stein ging es dann zu unserem ersten Campingplatz. Mit prallem Sonnenschein über uns und guter Laune verliefen wir uns kurzzeitig, da verwirrende Wegweiser uns Wege aufzeigten, die gar nicht zu dem eigentlichen Pfad gehörten. In dieser Zeit habe ich dann auch meine erste und auf diesem Trip zum Glück einzige Schlange treffen dürfen. Was auf den ersten Blick wie ein Ast aussah, wurde nach genauerer Betrachtung neben meinem Fuß zu einer kleinen Schlange. Kurzer Schock in diesem Moment, aber nach kräftigem Arme wedeln (Empfehlung von einem der Tour Guides) bewegte sich die Schlange blitzschnell wieder in die Richtung, aus der sie gekommen war.

Wegen der kleinen Orientierungslosigkeit zwischendurch kamen wir dann nach ca. 4 ½ Stunden im Camp an. Keine Duschen, Regenwasser und Komposttoiletten. Hört sich erstmal nicht sehr gut an, aber gerade deswegen wirkte der Campingplatz naturnah und auch die Aufmachung des ganzen war für uns perfekt. Schnell haben wir dann auch gemerkt dass wir ganz alleine sind. Die Campingplätze sind nur darauf ausgelegt, dass man da übernachtet und dann weiterzieht, aber darauf waren wir vorbereitet und spätestens als wir unsere Nudeln auf dem Tisch hatten konnten wir auf einen wunderschönen ersten Tag zurückblicken.



Der zweite Tag blieb etwas weniger spektakulär, da die Strecke von Cape Otway nach Aire River nicht viel Aussichtspunkte bot und die Vegetation sich durchgehend ähnelte. Zudem war es ziemlich heiß und hunderte von Fliegen machten uns das Wandern schwerer als es hätte sein müssen. Letztendlich waren wir dann froh ohne Umwege am Campingplatz anzukommen und die Möglichkeit im Fluss baden gehen zu können ließ uns den schweren Weg dorthin beinahe vergessen. Der Platz an dem wir ankamen war voll mit Menschen, jeder war mit seinem Auto dort. Unser eigentlicher Schlafplatz war nämlich etwas weiter weg, was wir nicht wussten und erst später merkten. Wir blieben also einfach bei allen anderen, anstatt wieder ganz alleine zu nächtigen und gönnten uns zweimal ein Bad im Aire River.

Tag 3 bot wieder mehr verschiedene Landschaften und war zudem ein angenehmerer Walk, weil es nicht mehr ganz so heiß war. Anstrengend war es trotzdem, denn der Pfad fing an diesem Tag an schwerer zu werden, ein ewiges auf und ab, einen steilen Hügel mit so viel Gepäck zu erklimmen ist gar nicht mal so leicht. Gerade nach dem 10. Mal merkt man dann doch irgendwann die schwerer werdenden Beine. Wir konnten viel Ozean sehen, viel Wald und an einer Stelle eine Dürre Landschaft in der Eidechsen sich unter den Holzplanken zu unseren Füßen versteckten. Es folgte ein weiterer anstrengender Part und schließlich ein 2 km langer Strandgang, der nur einen kleinen Fluss als wirklich ernst zu nehmendes Hindernis aufwies.



Auf diesen Strand, Johanna Beach genannt, hatten wir dann von unserem Campingplatz aus eine wunderbare Sicht, was auch unsere neuen australischen Mitcamper aus Brisbane fanden und wir konnten in Ruhe mit dem rauschen der Wellen im Ohr einschlafen.

Ende erster Teil,
Jannik
1.12.14 07:54
 


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