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Camping auf Phillip Island

Nach dem Great Ocean Walk kamen Jannik und ich wieder in Melbourne an und blieben eine halbe Woche um uns die National Gallery anzusehen und nach Dockland zu schlendern, wo man das große Riesenrad bewundern konnte, dass 34 Dollar Eintritt kostete und leider für uns Backpacker unbezahlbar war. Wir verbrachten die Abende mit anderen Backpackern aus unserem Hostel, unter anderem mit einem Pärchen die auf ihrer Weltreise sechs Wochen in Australien verbleiben und dann weiter nach Neuseeland fliegen. An unserem letzten Tag ging es dann auf nach Phillip Island.

Phillip Island liegt unterhalb von Melbourne und ist gut mit dem Bus erreichbar. Als wir jedoch nach 2 Stunden Fahrt ankamen, merkten wir schnell, dass wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf Phillip Island nicht weit kamen. Denn es gab nichts dergleichen. Also schulterten wir unser gesamtes Gepäck, inklusive Zelt und Kochgeräte und gingen mit mittlerweile geschulten Schritten los zu unserem Campingplatz. Nach 20 Minuten kamen wir endlich schweißüberströmt an, bauten unser Zelt auf und ließen den Tag erstmal an uns vorbei ziehen, denn der morgige versprach anstrengend zu werden.

Der nächste Tag begann mit einem ausgiebigen Bad im Campingplatz eigenen Swimming Pool und dann ging es los hinunter in die Stadt, denn wir wollten uns ein Fahrrad leihen, damit wir uns wenigstens ein bisschen auf der Insel bewegen konnten. Unsere Tour startete also trotz Warnungen des Mannes im Info Centers, dass die Straße auf der wir fahren wegen unfähigen Autofahrern sehr gefährlich sei, in Richtung Nobbies, wo man sich ein paar Seehunde ansehen konnte. Naja, eher Punkte von Seehunden, wenn man durch unsere Kamera mit 80-fachen Zoom schaute. Die Attraktion die man bei den Nobbies eher bewundern konnte, waren die Seemöwen, die zu Tausenden auf dem kleinen Fleck Erde nisteten und die Touristenfalle nahezu völlig vollgesch***** hatten. Gott sei Dank war es nicht das einzige was wir uns ansehen wollten. Wir fuhren 3km zurück und kamen dann an unserem eigentlichen Ziel an: Die Pinguin Parade. Natürlich auch wieder voll mit Touristen und überwiegend Asiaten, die das Klischee alles und jeden zu fotografieren vollkommen erfüllten. Wer will schon fünf Fotos von Plüschpinguinen sehen… .



Doch es hatte sich gelohnt. Nachdem wir es uns auf dem Treppenpodest gemütlich gemacht hatten und uns endlich an die Kälte und den Wind gewöhnt hatten (es war mittlerweile schon viertel vor neun und wir hatten fast nichts an), ging es endlich los. Man sah schon die ersten Pinguine tollpatschig aus dem Wasser watscheln. Durch die großen Wellen fielen sie immer wieder um oder rutschten auf ihrem Bauch schnell wieder in die Fluten, wenn sie sich vor den Seemöwen erschreckten. Es war unglaublich niedlich und man glaubt nicht wie klein die Pinguine sind. Als nahezu alle aus dem Wasser gekommen waren standen wir auf und gingen über den Boardwalk, auf dem man die Pinguine zu ihren Nestern watscheln sah.

Nach diesem gelungenen Trip ging es auch schnell wieder heimwärts. Da es mittlerweile schon dunkel geworden war und die Fahrräder keine Lampen hatten, mussten wir uns mit einer Taschenlampe zufrieden geben und fuhren lieber auf der rechten Seite, weil es zu der Uhrzeit sehr unwahrscheinlich war, jemanden auf dem Weg zu den Pinguinen zu begegnen und wir nicht von Touristen überfahren werden wollten.
Der dritte Tag wurde dann noch etwas anstrengender.

Es ging zuerst zum Koala Conservation Centre, wo wir ein paar kuscheligen Kugeln beim Schlafen zusehen konnten.



Koalas brauchen um die 20 Stunden Schlaf am Tag, da sie nicht viel Energie durch die Eukalyptusblätter bekommen und sind nur morgens sehr aktiv. Nach ein paar niedlichen Koala Videos und einem Blick auf die Uhr erschraken wir, da es mittlerweile schon sehr spät geworden war und wir noch nach Churchill Island wollten, jedoch die Fahrräder um 17 Uhr abgeben mussten. Wir machten uns aber nichts daraus und fuhren trotzdem los. Auf einmal fing es an durchdringend zu nieseln und bald waren unsere Klamotten bis auf die Haut nass. Wir machten uns jedoch nichts draus, kennen wir ja schon zu gut. Auf Churchill Island gab es eine kleine Farm mit Kühen, Schafen, Pferden, Meerschweinchen, Truthähnen, einem Pfau und noch vielen weiteren Tieren.



Wir sahen einem Mann beim Schafe scheren zu und merkten dann bald, dass wir unbedingt zurück müssen. Wir hatten nur noch eine Stunde Zeit und brauchten über eine Stunde zurück, also schnell auf die Fahrräder gejumpt und nach Cowes zurück geradelt. Nach einem schnellen, mühseligen Trip kamen wir kurz vor Ladenschluss am Fahrradverleih an. Ein schöner, nasser Tag.

Heute wurde es dann gemütlich. Wir verbrachten den Tag am nahezu verlassenen Strand und genossen noch eine Runde schwimmen im Pool. Morgen geht es zurück nach Melbourne und auf das Stereosonic Festival.

Bis dahin, eure Tiny
7.12.14 23:30
 


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