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Roadtrip an der Südküste

Vier Leute, ein Auto, ein Zelt und die Aussicht auf wunderschöne Landschaften und verlassene Strände. Wir starteten unsere Reise zum Wilson Promontory Nationalpark, nachdem wir uns von unseren vier Mates Pia, Riccarda, Illi und Biene in Melbourne verabschiedet hatten und kamen abends auf unserem Campingplatz mitten im Nationalpark an. Um uns herum gab es nur Berge und Wälder. Da Jannik und ich jeden Abend unser Zelt aufbauen mussten, wollten wir das schnell hinter uns bringen, was sich dann als ziemlich schwierig heraus stellte. Mittlerweile hatte es heftig angefangen zu stürmen, die Hälfte unserer Sachen flog weg, und das Zelt klappte jedes Mal komplett in sich zusammen. Nach ein paar Lachanfällen und viel durcheinander stand das Zelt dann halbwegs, mit allen Heringen die wir auftreiben konnten.

Nach einer sehr regnerischen und stürmischen Nacht sind wir am nächsten Morgen bei Sonnenschein aufgewacht und gingen erstmal hinunter zum Strand - Norman Beach. Es war zu der Zeit Ebbe und wir konnten über den harten Sand laufen.



Da der Sand perfekt zum Burgen bauen war, machte sich Jannik sofort an die Arbeit und Calvin machte es ihm eifrig nach. Als Janniks Burg fast fertig war, begannen Calvin und Egor sie anzugreifen. Jannik wehrte sich mit all seinen Kräften, doch am Ende war alles zerstört. Anschließend machten wir uns auf zum Mount Oberon, wo wir eine unglaubliche Sicht über den Nationalpark hatten. Dort angekommen, mussten wir eine Stunde hinauf laufen, doch es hatte sich definitiv gelohnt. Die Sicht war atemberaubend.



Mit Blick auf den südlichsten Punkt Australiens, gab es ein paar Chips zu Mittag und dann mussten wir auch los zu unserem nächsten Campingplatz in Lake Entrance.

Nächster Tag, und die Sonne schien immer noch strahlend hell vom Himmel.



In Lake Entrance machten wir eine kleine Bootstour und fanden eine Art Schaukel, an der man sich ins Wasser schwingen konnte. Nach ein paar Sprüngen und der Feststellung, dass das Wasser total matschig und voller Algen ist und das wir eigentlich gar nicht genau wussten was alles überhaupt in diesem See herum schwimmt, mussten wir uns beeilen um schnell wieder zurück zu kommen, da wir das Boot nur für eine Stunde gemietet hatten. Natürlich kamen wir eine halbe Stunde zu spät, weil wir so gut wie gar kein Gefühl dafür hatten wie schnell 5 Knoten überhaupt sind, doch der Bootsvermieter war wiedermal ein richtig netter Australier und wir mussten nichts nachzahlen.

In einem Infocenter erkundigten wir uns erst einmal, wie wir zu unserem nächsten Ziel gelangen konnten - dem Snowy River Nationalpark, der so abgelegen ist, dass wir im Internet keine Route dorthin fanden. Eine sehr süße ältere Dame beschrieb uns den Weg und warnte uns ausgiebig davor, immer vorsichtig zu fahren, da die Strecke kein Zuckerschlecken sei. So kam es dann auch. Der Weg zum Snowy River wurde irgendwann sehr holprig und die Straße war nicht mehr befestigt und plötzlich hatten wir rechts von uns nur noch steile Hänge und links eine steile Schlucht. Wäre uns jemand entgegen gekommen hätte es schlecht für uns ausgesehen. Zum Glück kam niemand und sonst war es auch ziemlich einsam dort. Am Campingplatz angekommen, gab es Feuerstellen und ein Kompostklo á la Great Ocean Walk und wir sahen sogar einen Nachbarn, der jedoch in den frühen Morgenstunden wieder seines Weges fuhr. Da unsere Feuerstelle an unserem Platz sehr gut aussah und das Buschbrandrisiko gering war, weil es zwischendurch geregnet hatte, machten wir uns ein schönes warmes Feuer und brieten uns ein paar Würstchen.

Am nächsten Tag erkundeten wir erstmal den Snowy River. Es gab eine große Brücke die uns über den Fluss geleitete, doch es stellte sich als etwas schwierig heraus, direkt an den Fluss heran zu kommen. Zuerst gingen wir an der falschen Seite hinunter und wurden von Ameisen befallen, die so groß wie zwei Abschnitte des kleinen Fingers waren. Egor, Calvin und Jannik standen circa 2 Minuten im Ameisenhügel bis sie merkten, dass ihre ganzen Beine voll mit Ameisen waren. Und da dich alles in Australien töten will, haben sie auch munter ihren Urin verteilt, der ja wie alle wissen wie kleine Nadelstiche auf der Haut brennt. Nach lautem Gefluche und Schuhe ausschütteln, ging es wieder über die Brücke zurück auf der Jannik und ich lustigerweise gleichzeitig stolperten und uns beide einen dicken Splitter einfingen. Also mussten wir erst einmal eine halbe Stunde Splitter heraus puhlen und endlich fanden wir den Weg zum Fluss. Es gab einen unberührten kleinen Strand und das Wasser war sauber und ohne Algen.



Egor, Calvin und Jannik sprangen ein bisschen im Wasser herum und Egor probierte zum ersten Mal seine GroPro aus.

Weiter ging es dann zurück in die Zivilisation, Richtung Pebbly Beach. An diesem Abend hatten wir eher wenig Glück und fanden keinen Campingplatz zum Übernachten. Da es mittlerweile Wochenende war, waren alle Plätze belegt und wir mussten uns etwas anderes einfallen lassen. Um nicht mitten auf der Straße schlafen zu müssen, stellten wir uns unerlaubt auf einen freien Platz auf einem Campingplatz, der keine Schranke hatte und fuhren ganz früh am Morgen wieder weg, damit man uns nicht erwischte. Keine Sorge, haben wir nur einmal gemacht. Das war ein großer Notfall.

Der Campingplatz war übrigens total cool, weil er voller süßer Kängurus war. Die Kängurus waren sogar so zahm, dass man sie streicheln konnte und eine Mutter hatte sogar ein Baby im Beutel.
Am nächsten Morgen fuhren wir zum Strand und frühstückten erstmal Toast, die wir, schlau wie wir sind, auf einem BBQ-Grill brutzelten. Plötzlich merkten wir, dass sich ein paar Vögel unserem Essen näherten. Nur waren es nicht irgendwelche Vögel, sondern süße kleine Papageien die unser Essen so toll fanden, dass sie sich überall drauf setzten, inklusive uns.

Endlich waren wir dann auch satt, gingen hinunter zum Strand und warfen uns in die Wellen. Dann wurde es auch Zeit weiter zu ziehen. Nächster Halt war Jervis Bay- Hyams Beach, der zweit weißeste Strand Australiens. Wir fanden einen netten Campingplatz mit Duschen und BBQ und ließen uns dort zwei Tage nieder, um uns ein bisschen von dem anstrengenden Trip zu erholen. Zelt aufgebaut und schnell wieder zum Strand. Uns wurde nicht zu viel versprochen, denn der Sand war so weiß, dass er uns durch die Sonne blendete und unsere Füße quietschen auf den feinen Körnern.



Leider war es sehr windig und der feine Sand wurde uns zum Verhängnis, weil er durch die Gegend geweht wurde und uns immer wie kleine Nadelstiche traf. Also warfen wir uns dann lieber ins strahlend blaue Meer.

Nach zwei Tagen nichts tun, starteten wir dann unsere letzte Tour zu den Kiama Blow Holes auf die wir uns schon die ganze gefreut hatten, da wir erst dachten, wir sehen große Löcher im Boden, aus denen Fontänen von Wasser heraus geschossen werden. Wir gingen also zum genannten Platz und erwarteten die besagten Fontänen doch es tat sich einfach nichts. Das Wetter war nicht windig genug dafür. Um eines klar zu stellen, die Blow Holes entstehen dadurch, dass Wasser gegen die großen Steine dort klatscht und durch ein durch Natur geformtes Loch im Stein nach oben geschossen wird. Wir dachten erst es käme aus dem Boden.



Ein bisschen enttäuscht fuhren wir dann weiter, nun in Richtung Wombarra und schliefen dort auf einem freien Campingplatz. In der Nähe gab es eine Art Markt für Hippies, auf dem wir uns Pancakes und Eis kauften und einem Masseur über eine Stunde bei der Arbeit zusahen.
Am nächsten Tag ging es nach Sydney und Weihnachten stand vor der Tür.
So endete unser Trip von Melbourne nach Sydney, nun mit vielen Bildern und tollen Erlebnissen in der Tasche.

Noch eine gute Nacht wünsche ich euch, eure Tiny
23.12.14 07:26
 


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